Greetsiel - Fischerdorf an der Nordseeküste

Greetsiel ist ein idyllisches Fischerdörfchen, genau wie man es sich vorstellt. Dieser beschauliche Hafenort hat ca. 1500 Einwohner und ist direkt an der Leybucht gelegen. Gegründet wurde Greetsiel von der Domäne Appingen unter den Häuptlingen der Cirksena.

Appingen verlor dann schnell an Bedeutung und Greetsiel wurde zu einem eigenständigen Häuptlingssitz. In Greetsiel ist die grösste Kutterflotte ostfrieslands (Nahezu 30 Kutter liegen in Spitzenzeiten im Greetsieler Hafen vor Anker), dadurch, dass der Hafen gezeitenunabhängig ist, wird der Hafen für die Kutter natürlich noch attraktiver.

Im Hafen tummeln sich jede Menge unterschiedlicher Boote und Schiffe, ob holländische Segeltjalken, Ausflugsdampfer oder Muschelfänger, hier ist alles vertreten. Diese Gezeitenunabhängigkeit wird durch die in den 90er Jahren installierte Schleuse an der Leyhörn begründet. Diese Schleuse wird von vielen Schiffen aus dem Binnenland als Sieldurchlass in Richtung offenes Meer genutzt, oder um zu den Ostfriesischen Inseln zu gelangen.

Für Kultur- und Denkmalliebhaber ist Greetsiel ein kleinod, direkt an der ostfriesischen Nordseeküste gelegen, gepaart mit dem gesunden Reizklima der Nordsee bietet es Erholung pur. Im Fischereihafen und der unmittelbar daran angrenzenden Fussgängerzone finden sich einige der ältesten und sehr gut erhaltenen Bürgerhäuser aus dem 18. Jahrhundert, sowie die noch heute beliebten Fischerkaten. Meistens kann man an einem Wappen an der Hausfront erkennen, wann ein Haus erbaut worden ist und wem es gehörte.

Am Ortseingang begrüsst sie das Wahrezeichen von Greetsiel, die beiden Zwillingsmühlen, die bei sanftem Wind durchaus noch in Bewegung gesetzt werden. Genau dahinterliegend befinden sich etliche Kanäle, die Sie mit Tretbooten eigenständsig befahren könne, aber vorsicht, wenn die Sonne in Ostfriesland "brennt" können Sie sich sehr schnell einen Sonnenbrand zuziehen.

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